Im dritten Quartal 2007 stieg der Umsatz im technotrans-Konzern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal erneut leicht an und erreichte 38,6 Millionen EUR (Vorjahr 38,1 Millionen EUR, + 1,1 Prozent). Nach neun Monaten betrug der Umsatz somit 115,1 Millionen EUR, ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (113,6 Millionen EUR). Bereinigt um Währungseffekte läge der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zusätzliche rund 2 Millionen EUR höher.
Das Bruttoergebnis erreichte im dritten Quartal 12,8 Millionen EUR (Vorjahr 13,2 Millionen, - 3,2 Prozent). Die Bruttomarge als Verhältnis von Bruttoergebnis zum Umsatz fiel folglich etwas schwächer aus und betrug 33,1 Prozent. Nach neun Monaten erreichte das Bruttoergebnis insgesamt 38,8 Millionen EUR und liegt damit unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (39,0 Millionen EUR), die Bruttomarge erreichte 33,7 Prozent. Umstände, die das Ergebnis auf dieser Ebene im laufenden Jahr belasten, sind unter anderem die infolge der Akquisition erhöhten planmäßigen Abschreibungen auf die erworbenen Patente sowie der Einmaleffekt im Rahmen der Kaufpreisallokation.
Bedingt durch das geringere Bruttoergebnis erreichte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal nur 3,6 Millionen EUR (4,0 Millionen EUR, - 9,3 Prozent), dies entspricht einer EBIT-Marge im Verhältnis zum Umsatz von 9,3 Prozent (Vorjahr: 10,4 Prozent). Nach neun Monaten betrug das EBIT 11,4 Millionen EUR (Vorjahr 11,9 Millionen EUR, - 4,0 Prozent) und die Marge entsprechend 9,9 Prozent (Vorjahr 10,5 Prozent). Die Steuerquote lag zum Stichtag wieder bei 38,1 Prozent. Wir erwarten jedoch, dass technotrans ab 2008 in nahezu vollem Umfang von den Steuersenkungen der Unternehmensteuerreform in Deutschland profitieren wird.
Im dritten Quartal wurde somit ein Periodenüberschuss von 2,1 Millionen EUR erwirtschaftet (Vorjahr 2,2 Millionen EUR), dies entspricht einem Minus von 3,3 Prozent. Nach neun Monaten erreichte der Periodenüberschuss 6,85 Millionen EUR (Vorjahr 6,95 Millionen EUR, -1,4 Prozent). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt folglich 1,00 EUR (Vorjahr 1,04 EUR).
Trotz gestiegener Ertragsteuern betrugen der Netto-Cash flow aus betrieblicher Tätigkeit 9,8 Millionen EUR, ein Plus von 20,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr (8,1 Millionen EUR).
Das aktuelle Umsatzniveau und die erwartete Entwicklung für das vierte Quartal reicht voraussichtlich nicht aus, um das Umsatzziel von 160 Millionen EUR für das Gesamtjahr voll zu erreichen. Wir erwarten hier deshalb aus heutiger Sicht zum Jahresende eine Größenordnung von ca. 154 Millionen EUR und damit eine Differenz von wahrscheinlich weniger als 4 Prozent. Diese Differenz wird sich auch auf unser Ergebnis zum Jahresende auswirken. Wir erwarten daher, dass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) trotz der Belastungen aus der Akquisition in einer Größenordnung von rund 2 Millionen EUR zwar die geplante Marge von 10 Prozent erreichen wird, in absoluten Zahlen jedoch 15,5 Millionen EUR statt der vorgesehenen 17,5 Millionen EUR. Demzufolge werden wir voraussichtlich auch nicht die geplanten 10,5 Millionen EUR Jahresüberschuss erreichen, sondern das Geschäftsjahr im Bereich zwischen 9,0 und 9,5 Millionen EUR abschließen. Der Geschäftsverlauf 2007 spiegelt damit insbesondere die Lage der Druckindustrie im Allgemeinen wider, die sich nach Jahren des überproportionalen Wachstums nun auf dem aktuellen Niveau stabilisiert. Dies sehen wir durchaus als ein positives Signal, da die Investitionsbereitschaft vor der im Mai 2008 bevorstehenden Branchenmesse drupa bisher offensichtlich keinen signifikanten Rückgang zu verzeichnen hat.